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Haustier

Titel: Haustier

Rating: R? Nc-17?

Pairing: Farin/Rod

Warnings: BDSM…

 

 

Jan grinste, als er seine Wohnung betrat und leise die Tür hinter sich schloss.

 

Er zog sich die Schuhe aus und hängte die Jacke ordentlich auf der Garderobe auf. Immer noch grinsend schlenderte er erwartungsvoll Richtung Schlafzimmer, wobei er beim bloßen Gedanken daran, was ihn da erwarten würde, einen Schauer der Erregung fühlte.

 

Schließlich war er am Schlafzimmer angekommen und öffnete die Tür geräuschlos.

 

Rodrigo kniete noch immer auf dem Bett. Nun, nicht das er eine andere Wahl gehabt hätte.

 

Seine Hände waren mit einem Lederband an einem Haken über dem Kopfende angebunden. Nicht zu straff, Jan wollte seinem Eigentum nicht die Schultern auskugeln oder so was.

 

Um seinen Hals sah man das silberne Halsband blitzen, das seinen Kopf etwas nach vorne zog, da es am Gitter des Bettes befestigt war. Reines Silber. Es war nicht billig gewesen, aber dafür war es qualitativ hochwertig und hatte einen besonderen Verschluss, der verhinderte, dass es zu eng wurde. Jan wollte nicht, dass Rod irgendwann durch einen Unfall oder eine Unachtsamkeit seinerseits gewürgt wurde.

 

Ein schwarzes Band war über seine Augen gebunden und hinterließ Rod in vollkommener Dunkelheit. Das Band war natürlich aus Seide. Und absolut pechschwarz. Schwarz stand Rodrigo einfach immer noch am Besten. Und Jan wollte nur das Beste für sein Haustier.

 

Rod keuchte, das konnte man hören. Man hörte auch sein Stöhnen und das intensive Luftholen. Kein Wunder. Er war etwa eine halbe Stunde weg gewesen und eine halbe Stunde lang einen angeschalteten Vibrator im Hintern zu haben, war sicherlich ziemlich…sagen wir…anstrengend.

 

Ganz besonders wenn man dazu auch noch einen Cockring trug, der zu frühe Erlösung verhindern sollte.

 

Jan leckte sich über die Lippen, als er Rodrigos schweißbedeckten Rücken betrachtete und sich ausmalte, was er in der nächsten Zeit alles mit seinem Kleinen anstellen würde.

 

Aber bevor es dazu kam…

 

Er brauchte erstmal ein schönes, kaltes Wasser.

 

Leise verließ Jan den Raum wieder und ging in die Küche, um sich ein Glas mit Wasser zu füllen und auch noch zwei Eiswürfel hineinzutun.

 

Dann ging er langsam zurück ins Schlafzimmer. Er trat neben das Bett und stellte das Glas vorsichtig auf dem Nachtschrank ab.

Der flauschige Teppich hatte seine Schritte unhörbar gemacht und deshalb zuckte Rod auch erschrocken zusammen, als Jan anfing zu sprechen.

 

„Ich hoffe, das Warten war nicht allzu langweilig für dich…“

 

Rod schwieg. Jan hatte ihm befohlen, nicht zu sprechen.

 

„Hast du Durst?“ Und wie er den hatte, seine Kehle fühlte sich staubtrocken an.

 

Rod seufzte erleichtert, als ein Eiswürfel gegen seine Lippen gedrückt wurde…

 

Und dann plötzlich wieder weggezogen wurde.

 

„Na, wenn du nichts sagst…muss ich ja davon ausgehen, dass du keinen  Durst hast…“

 

Hatte Jan sein eigenes Verbot vergessen?

 

Höchstwahrscheinlich nicht. Er wollte ihn damit wohl testen. Würde Rod jetzt etwas sagen, würde er etwas zu trinken bekommen. Und später dann bestraft werden.

 

Würde er nichts sagen, würde er auch nichts zu trinken bekommen. Und seine Kehle tat jetzt bereits weh. Er fühlte sich förmlich ausgedörrt.

 

Also?

 

Der Eiswürfel wurde wieder gegen seine Lippen gedrückt.

 

Rodrigo erzitterte. Er öffnete die Lippen und saugte am Eiswürfel und die Erleichterung, als kühles Nass über seine Lippen floss, war unbeschreiblich.

 

Der Eiswürfel verschwand wieder. Er wimmerte.

 

„…bitte, Herr…!“ Jan drückte den Würfel wieder gegen seine Lippen und Rodrigo öffnete den Mund und ließ ihn hineingleiten.

 

Nach einiger Zeit war der Eiswürfel weg. Rodrigo seufzte wieder. Das war soviel besser…

 

Er schnappte erschrocken nach Luft, als der Vibrator plötzlich aus ihm herausgezogen wurde. „Na…der ist ja schon heißgelaufen…“

 

Das leise Summen des Vibrators stoppte jäh. Die Hand seines Besitzers wanderte sanft streichelnd seinen Schenkel entlang. An der Hüfte angekommen gesellte sich die andere Hand hinzu und beide strichen über Rodrigos Seiten hinauf und schließlich zu seinen Armen.

 

Dort blieben sie eine Weile und massierten die angespannten Muskeln mit leichtem Druck. Rod entspannte sich ein wenig. Eine Hand wanderte wieder hinunter zu seinem Hals, überprüfte, ob das Halsband nicht doch zu eng saß oder das Band zerrte.

 

Schließlich massierte Jan den Nacken seines Kleinen. Rod stöhnte genüsslich und ließ den Kopf hängen.

 

„Geht es noch…? Oder ist es unangenehm?“ Rod schüttelte nur den Kopf.

 

Die Hände verschwanden schnell.

 

„Ach…plötzlich hältst du dich wieder an die Befehle…? Ziemlich dreist…“ Rod biss sich auf die Lippen.

 

Jetzt darfst du wieder reden. Warum hast du eben etwas gesagt, obwohl du doch ganz genau wusstest, dass es verboten war?“

 

Rodrigo schluckte. Und schluckte noch einmal. Seine Kehle war immer noch trocken. Der Eiswürfel war nicht viel mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein gewesen.

 

„Ich…ich war mir nicht sicher, ob du- ob ihr mir etwas zu trinken geben würdet…Herr.“

 

„Ach so.“ Da wusste Rodrigo, dass er etwas Falsches gesagt hatte. Jans Ton verriet alles darüber.

 

„Du missachtest also nicht nur meine Befehle, du hast auch noch keinerlei Vertrauen in mich... Ich bin enttäuscht.“

 

„Herr, ich…so war das nicht gemeint…“

 

„Kein Wort mehr. Ich war wohl in letzter Zeit zu lasch, was deine Erziehung angeht…“

 

Rodrigo hörte wie Stoff raschelte und spürte, wie Jan aufstand.

 

Dann war ziemlich lange nichts mehr. Und das war immer das Gemeinste. Sein Herr würde, machte er etwas falsch, nie sofort mit der Bestrafung anfangen. Er ließ Rodrigo immer erst zappeln, so dass dieser sich ganz in Ruhe sämtliche Schreckensszenarien ausmalen konnte.

 

Plötzlich straffte sich das Lederband um seine Hände und Rodrigo wurde nach oben gezogen, bis er aufrecht kniete.

 

Das Halsband blieb wo es war und zog seinen Kopf nun in einem ziemlich unbequemen Winkel schräg nach unten.

 

„Tut es dir Leid, Rodrigo?“

 

„J-Ja…“

 

„Das glaube ich dir nicht…“

 

Jans flache Hand landete mit einem lauten Knall auf seinem Hintern. Rod zuckte erschrocken zusammen.

 

Schon kam der nächste Schlag. Und wieder der Nächste. Und wieder der Nächste.

 

Rod biss sich auf die Lippen und kniff die Augen fest zusammen.

 

Spanking war, normalerweise, eher schon etwas, was ihn anturnte…

 

Auf dem Schoß seines Herren liegen und sich von ihm den Hintern versohlen zu lassen, wobei sein Glied andauernder Reibung am Sofastoff oder dem Hosenstoff Jans ausgesetzt war, machte Rodrigo sehr, sehr heiß.

 

Dazu kam dann noch das unbeschreibliche Gefühle des…Gehörens und der Gewissheit, dass sein Herr ihn vollkommen unterwarf.

 

Heute schien es Jan allerdings nicht im Geringsten darauf angelegt zu haben, dass es ihm gefiel und Rod fand schnell heraus, dass er diese Variante nicht mochte. Es tat richtig weh, sein Hintern schien in Flammen zu stehen, aber jedes Mal, wenn er wegzuckte, folgte ein noch stärkerer Schlag.

 

„Herr…“

 

„Ich sagte: Kein Wort mehr!“ Jan untermalte seine Antwort mit einer Serie extrem harter Schläge.

 

Rodrigo schluchzte. Er hatte wirklich versucht, es zurückzuhalten, aber sein Versuch war vergeblich.

Es war kaum noch auszuhalten, zu den Schmerzen der Schläge, der sich langsam in ein stetiges Pochen umwandelte, kamen die unbequeme Haltung und die Tatsache, dass sich seine Armmuskeln langsam aber sicher verkrampften.

 

Er spürte, wie sich Tränen  unter dem Seidenband hervorstahlen und seine Wangen hinunterliefen.

 

Rodrigo biss sich auf die Lippen um sein Flehen und Wimmern zu unterdrücken.

 

Er hatte die Augen fest zugekniffen.

 

Plötzlich hörten die Schläge abrupt auf.

 

„Tut es dir jetzt Leid?“

 

„…Ja! Ja, ja, ja, ja, ja…! Bitte aufhören…!“

 

Das Lederband und das Halsband wurden beide losgelöst, das Halsband blieb umgebunden, die Hände gefesselt.

 

Rodrigo sank zusammen, rollte sich zu einer schützenden Kugel zusammen.

 

„Hey…“ Eine streichende Hand auf seinem Rücken, er zuckte automatisch zurück.

 

„Rodrigo…“ Zwei Hände, an seiner Schulter. Rod konnte immer noch nicht sehen, konnte deshalb den sorgenvollen Blick nur erahnen.

 

„Bin ich zu weit gegangen…?“

 

Er wurde hochgezogen und an Jans Brust gedrückt, klammerte sich an ihn.

 

„Warum musstest du das auch unbedingt machen…? Du weißt genau, dass ich dich nicht gerne bestrafe…“

 

„Es tut mir Leid…“

 

„Ist in Ordnung…“

 

„Ich liebe dich…ich liebe dich…“

 

„Ich weiß.“

 

Rodrigos Kinn wurde angehoben und Jans Lippen legten sich auf seine. Seine Zunge schlüpfte zwischen Rodrigos schmale Lippen und er erkundete das ihm bekannte Terrain sorgfältig, als ob er erwarten würde, dass es sich seit ihrem letzten Kuss geändert hatte.

 

„…Herr…“

 

Rodrigo hob seine gefesselten Hände, legte sie um Jans Nacken und drückte sie noch fester zusammen.

 

„Herr…bitte…“ er stöhnte leise und drängte seine Hüften gegen Jans.

 

„Was willst du, Haustierchen?“

 

„Ich…ich will…Erlösung…bitte.“

 

„Aha…“ Ein leises Lachen.

 

„Ich denke, das sollte möglich sein.“

 

Seine Hand schlich sich zwischen sie.

 

Rod keuchte auf, als der Cockring endlich abgezogen und achtlos zur Seite geworfen wurde.

 

„Herr…“ Er klammerte sich noch fester an seinen Herren. Jan umfasste sein Glied. „Du darfst anfangen.“ Rod seufzte erleichtert und stieß zu, unkontrolliert, immer schneller und härter.

 

Er biss sich auf die Lippen und schloss genüsslich die Augen, sein Mund stand weit offen.

 

Schließlich packte Jan sein Glied fester. Rod stöhnte und warf den Kopf in den Nacken, er stöhnte laut und kam heftig.

 

Kraftlos sackte er nach vorne, legte sein Kinn auf Jans Schulter, kuschelte sich so nah es ging an ihn heran. Ihm tat zwar immer noch alles weh, aber gleichzeitig fühlte er sich leicht und frei.

 

„…Herr…Jan…“ Nach kurzer Zeit war er eingeschlafen.

 

Jan saß noch eine Weile mit ihm so da und wand sich schließlich aus seiner Umarmung, legte Rod sanft zurück aufs Laken.

 

Er lächelte. Wenn Rod schlief, sah er aus wie ein unschuldiges Kind, eine Ansicht, die durch die gefesselten Hände, das Halsband und den Samen auf dem Bauch und den Schenkeln, einen ziemlich unanständigen Touch bekam.

 

Er küsste ihn sanft auf die Stirn.

 

„Mein kleines Haustierchen…was wäre ich ohne dich…“

 

ENDE!!!

20.1.09 21:41
 


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