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Paranoid (F/R)

Paranoid

Rating: PG-13

Warnings: Typisches Farin-Benehmen.

Notes: Nun ja. Eines meiner Lieblingswerke. Haha.

Summary: Rodrigo wird Opfer von einer ganz besonderen Waffe aus dem Hause Urlaub...

 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Farin beobachtete ihn. Rodrigo spürte es zwischen seinen Schulterblättern. Der Blick blieb dort eine Weile und lief dann den Rücken hinunter, um einen kleinen, knubbeligen, prähistorischen Teil der Wirbelsäule anzusprechen, der vor langer, langer Zeit einmal für den Fluchtreflex zuständig war.

 

Natürlich war es nicht der Blick, der Rod nervös machte. Würde er jedes Mal, wenn er beobachtet werden würde, nervös werden, hätte er sich schon mit seinem Bass aufgespießt. Es war auch nicht die Tatsache, dass Farin lächelte, während er ihn beobachtete.

 

Es war die Tatsache, wie er lächelte.

Farin lachte nicht. Er grinste nicht, er lächelte. Er lächelte nicht breit, nicht sanft, nicht müde, nicht schmal, nicht unruhig, nicht ungeduldig und nicht schüchtern.

 

Er lächelte pervers.

 

Es gab Leute, die sagten, dass man jemanden mit einem Blick und einem dazugehörigen Lächeln ausziehen konnte.

 

Farins Lächeln zog diesen jemand aus, fesselte ihn ans Bett und ließ heißes Kerzenwachs auf seinen Rücken tropfen.

Mit anderen Worten: Farin schaffte es, jemanden sexuell zu belästigen, wenn er friedlich im angrenzenden Raum saß. Blickkontakt reichte völlig aus.

 

Und das schlimmste war, dass Farin ihn so ansah. Jahrelang waren es Frauen oder Felse gewesen, die sich diesem Schlafzimmerblick hatten aussetzen müssen. Und von jetzt auf gleich musste Rod ihn ertragen. Es war nicht fair. Es war so vieles in seinem Leben nicht fair.

 

Vor allem aber, war es nicht fair, dass Farin länger im Studio blieb als sonst. Auf eine Frage Felses hin, hatte er erklärt, er wolle noch auf Rod warten. Jeder wusste, dass Rod das Studio als letzter verließ. Und jetzt waren sie alleine.

Alleine in zwei Räumen, von denen einer daraus ausgelegt war, keine Geräusche durchzulassen.

Der kleine, knubbelige Teil von Rods Wirbelsäule ließ Alarmglocken schrillen, die zuletzt einem Säbelzahntiger gegolten hatten.

 

Rod machte den Fehler und sah vorsichtig auf. Farin lächelte immer noch; Rod lief gegen den Türrahmen.

Er rutschte, recht unelegant, zu Boden und hielt sich die schmerzende Stirn.

 

„He, Rod! Geht’s?“ Große Hände zogen seine eigenen von seiner Stirn weg. Rod schaute benommen auf: Zwei Farin(s? i? e? Egal&hellip musterten ihn, auf dieselbe Art und Weise wie in Krankenhaus-Pornos der Arzt die Patientin musterte, kurz bevor es zur Sache ging.

„…ne Sch’d…“ murmelte er mühsam.

„Was? Was hast du gesagt?“

 

Rod wurde hochgezogen. Farin zog einen von Rods Armen über seine Schulter und schlang seinen eigenen um Rods Hüfte um ihn zu stützen. Farins Arme waren lang genug, dass seine Fingerspitzen über Rods Bauch lagen.

„…dein-…deine…Schu…ld…“

 

„Also…du bist von allein gegen die Tür gerannt.“  Ein leises Murren. Farin lächelte wieder. Das war ja noch viel besser so.

 

Bereits seit drei Tagen wandte er seine Geheimwaffe an und langsam hatte er schon Zweifel bekommen, ob sein Blick bei Rod überhaupt eine Wirkung zeigte. Erst heute hatte er seine Antwort bekommen.

 

Der Blick™ hatte wieder einmal gewirkt.

Rod war ein nervöses Wrack, Wachs in Farin Urlaubs geschickten Händen. Es war Zeit sich zu holen, was er wollte.

 

Farin ließ Rod langsam auf die Couch sinken und strich die langen Haarsträhnen beiseite. Ein wenig besorgt war er ja schon- immerhin wollte er noch Spaß mit dem Kleinen haben. Wenn der sich jetzt ne Gehirnerschütterung zugezogen hatte…

 

Andererseits…hatte die Vorstellung eines hilflosen Rods auch das gewisse etwas. Es war das gewisse etwas, dass Farin überlegen ließ, ob er Rod noch mal von Hand eines überziehen sollte.

Doch er entschied sich dagegen. Gewalt hatte er schon immer verabscheut. Wer brauchte Gewalt, wenn man das gleiche Ergebnis mit einem Lächeln, einem Blick und ein wenig Geduld bekam?

 

Rod blinzelte mehrmals. „…Farin?“

Farin konnte nicht anders, als wieder zu lächeln. „Jaa?“ „Ähm…könntest du mich…loslassen?“

„Nein.“ „Oh. Okay…“

Farin drückte Rods Kopf in den Nacken und betrachtete die Stirn.

„Ich denke da ist alles in Ordnung. Wie viele Finger zeige ich?“ Er zeigte zwei Finger. „Zwei.“ Farin wechselte die Anzahl in rascher Folge. „Drei. Gar keinen. Fünf. Einen. noch mal gar keinen. Zwei. Vier. Drei. Vier…reicht das jetzt nicht?“

 

Farin betrachtete Rod kurz und Rod wurde rot und sah zu Boden. „’Tschuldige…“ murmelte er gedrückt.

 

Diese Reaktion war etwas vollkommen Neues. Farin war fasziniert. „Rodrigo. Sieh mich an.“

Er wollte wissen, wie weit er bereits gehen konnte. Nicht einmal Dirk hatte so stark auf den Blick™ reagiert.

 

Langsam hob Rod den Kopf und sah Farin kurz in die Augen, senkte aber sofort wieder den Blick. Farin lächelte wieder. „Sieh mich an, Rodrigo.“ Dieses Mal schaffte Rod es, den Blick zu erwidern, auch wenn er dabei rot wurde.

„Brav.“

 

Farin tätschelte Rod den Kopf.

„Hast du eine Ahnung, warum du hier in dieser Situation bist?“ Rod schüttelte den Kopf.

„Willst du es wissen?“ Ein Zögern- dann nickte Rod.

„Bist du dir sicher?“ Wieder ein Kopfschütteln. Farin hielt Rodrigos Kinn zwischen Daumen und Zeigefinger.

„Weil ich immer kriege was ich will…“

 

Ende. 

2.11.08 20:30


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2.11.08 16:13





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