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Traum (F/R)

Traum

Titel: Traum

Rating: R

Warnings: SAP, ist ein bisschen traurig und öhm…kp.

Pairing: Farin/Rod…so irgendwie…

 

Das Auto raste auf Rod zu, der wie Angewachsen auf der Fahrbahn stand. Farin hörte Belas Geschrei nicht, er rannte bereits auf Rod zu.

 

Alles wird schwarz.

 

Jan schreckte auf und hatte keine Ahnung wo er war. Er lag in einem Bett, aber warum? Draußen schien die Sonne, aber eben hatte es doch noch geregnet, was machte er hier? Wo war Rod? Was war passiert?

 

„Schatz?“ Jan zuckte zusammen und sah sich hektisch um. Rod kam ins Zimmer, durch eine Tür, die links an das Zimmer angrenzte. Das schien ein Bad zu sein. Rod musste geduscht haben. Seine Haare waren nass und glänzten noch mehr als sonst. Er trug nur Shorts und ein offenes Hemd.

 

„Rod? Was machst du hier? Du warst doch…!“ Rod stemmte gespielt eingeschnappt die Hände in die Hüften.

 

„Was ich hier mache, fragst du? Ich wohne hier, rein zufällig!“ Jan sah sich erstaunt um. „Und…was mache ich hier? Und warum hab ich…nur Shorts an?“ Er war verwirrt.

 

Rod setzte sich auf das Bett. „Weil du auch hier wohnst? Und du bis eben geschlafen hast?“ Als er Jans verwirrtes und unsicheres Gesicht sah, wurden seine Züge weich und seine Stimme sanft.

 

„Hey, Jan…was ist denn? Hast du schlecht geträumt?“ Rod rutschte auf Jan zu und nahm ihn schließlich in den Arm. Jan zuckte erschrocken.

 

„Ich…ich weiß es nicht. Ich…bin verwirrt. Was läuft hier?“

 

„Jan, du bist in unserem Haus…mit mir zusammen. Hast du das denn schon vergessen?“ Lächelnd hielt Rod die Hand hoch und zeigte Jan so den schlichten, silbernen Ring.

 

„Wir…sind verheiratet?“

 

„Schon seit drei Jahren. Und seit 5 zusammen. Ich liebe dich, Schatz.“

 

Jans Herz machte einen freudigen Hüpfer. Langsam, erst noch zögerlich, schlang er die Arme um Rod und zog ihn auf seinen Schoß. „Ich liebe dich! Ich leibe dich, ich liebe dich, ich liebe dich…“ murmelte er immer wieder, zwischen all den Küssen, mit denen er Rodrigo überschüttete.

 

Dieser lachte leise auf. „Ich weiß doch, mein Schatz! Ich liebe dich auch! Und jetzt zieh dich an, das Frühstück ist schon fertig.“ Jan nickte lächelnd. Rod hauchte ihm noch einen Kuss auf die Lippen und verschwand aus dem Raum. Jan ließ sich ins Kissen zurückfallen.

 

Er war mit Rod verheiratet! Also war das eben tatsächlich nur ein Traum gewesen. Jan seufzte glücklich und grinste die Decke an. Er drehte den Kopf und sah aus dem Fenster. Er sah einen großen Garten, -ihren Garten-, und dahinter Wald. Die Sonne schien, es war strahlend blauer Himmel. Fast zu schön, um wahr zu sein.

 

Beschwingt setzte Jan sich auf und eilte ins Bad. Alles war schön; sogar der bloße Anblick von seiner und Rods Zahnbürste zusammen in einem Becher brachte ihn zum Lachen. Er war mit Rod verheiratet! Rod liebte ihn und er liebte Rod. Alles war perfekt.

 

In dem Traum hatte Rod nichts von seinen Gefühlen gewusst, wurde Jan jetzt plötzlich klar. Aber auch da hatte er ihn geliebt, wie niemanden sonst auf der Welt.

 

Aber das war unwichtig. Er war hier, Rod war hier, alles war perfekt.

 

Dermaßen glücklich kam er auch in der Küche an, wo Rod bereits auf ihn wartete. Rod sprang auf und küsste Jan noch einmal, bevor sie sich beide setzten.

 

„Hast ja ganz schön lange gebraucht! Ich dachte schon ich müsste hier verhungern.“ lachte Rod um sah Jan dabei mit verliebtem Blick an.

 

Diesem war in der Zwischenzeit etwas aufgefallen.

 

„Rod, musst du nicht zur Arbeit? Rodrec und Rodinstruments?“ Rod sah ihn verwundert an. „Der Traum muss dich doch ganz schön verwirrt haben, Jan! Mal davon abgesehen, dass heute Sonntag ist…“

 

Er trank einen Schluck. „Ich hab die beiden doch schon vor zwei Jahren verkauft!“ Jan verschluckte sich an seinem Tee. „Du hast- WAS?“

 

„Rodrec und Rodinstruments verkauft. Damit ich mehr Zeit für dich hab. Weißt du nicht mehr? Du hast dich tierisch gefreut!“

 

Jan stand auf. Er war kreidebleich. „Rod, das hier…das hier ist…“ Jan steigen Tränen in die Augen. Er wollte es so gerne glauben…

 

Rod stand vor ihm. „Sag es nicht, Jan…bitte. Dann können wir hier für immer glücklich sein! Für immer! Und ich werde dich immer lieben!“

Sanft strich er mit dem Daumen die Tränen aus Jans Augenwinkeln.

 

Jan griff nach der Hand und hielt sie an seine Wange. „Das hier ist nicht real, Rodrigo. Du bist nicht real.“

 

 

Die Welt kippte. Rodrigo sah ihn noch mit Tränen in den Augen an und hauchte ein letztes ‚Aber ich liebe dich…’ bevor auch er sich auflöste.

 

Jan öffnete die Augen. Sofort bohrten sich tausend Nadeln in seinen Körper und besonders in seinen Kopf. Er stöhnte leise.

 

Was war passiert? Wo war Rod? Er musste ihn trösten, er sollte nicht weinen…

 

„Jan!“ Bela schob sich in sein Blickfeld. Jan lächelte schwach. „Du bist wieder wach!“ „Blitzmerker…“ flüsterte Jan schwach.

 

Von der anderen Seite sah er Rod. Kurz verschwamm alles vor seinen Augen, dann sah er wieder klar. Rod hatte rote, verweinte Augen. Auf seiner Wange war ein großer Bluterguss zu sehen, außerdem war die Haut aufgekratzt.

 

„Nicht weinen, Rod. Alles ist gut.“ schaffte Jan noch, dann wurde alles wieder schwarz.

 

Kurze Zeit später wachte er wieder auf. Bela saß neben dem Bett, das sich, wie Jan unschwer an der weißen Umgebung erkannte, in einem Krankenhauszimmer befand.

 

„Ich hab Rod niederschlagen müssen um ihn hier rauszukriegen. Er wollte sich partout nicht untersuchen lassen, bis du aufgewacht bist und dann wollte er warten, bis es dir auf jeden Fall besser geht. Ich glaub sie haben ihm gleich eine Beruhigungsspritze in den Arm gejagt. Er pennt auf jeden Fall im Nachbarzimmer.“

 

Jan nickte. Bela beugte sich über das Bett. Er war plötzlich sehr ernst. „Mach nie wieder solchen Scheiß, Jan. Jag mir nie wieder so einen Schrecken ein.“ Er seufzte. „Wobei du Rod ohne Zweifel das Leben gerettet hast, mit deinem Hechtsprung.“

 

Jan nickte wieder. Er sah sich immer noch um. Rod wusste nichts von seinen Gefühlen, sie waren nicht zusammen und schon gar nicht verheiratet. Kein eigenes Haus. Kein gemeinsames Glück.

Er war in der Realität. Juchhe.

 

„Man ist irgendwie enttäuscht, stimmt’s?“ Jan sah Bela verwundert an. „Was meinst du?“ „Die Realität. Mein ich. Enttäuschend. Nicht wahr?“ Bela stand auf. Er lächelte.

 

„Aber, letztendlich, hast du die richtige Entscheidung getroffen.“

 

Wer’s glaubt… dachte Jan nur und seufzte in Gedanken. Rod liebte ihn nicht…

 

„Ach, Jan?“ Jan sah Bela fragend an. „Du bist ein Idiot, weißt du das? Wenn ich einen Unfall gehabt hätte, 9 Stunden im Koma gelegen hätte und beim Aufwachen festgestellt hätte, dass der Mann, dem ich das Leben gerettet hab, die ganze Zeit bei mir gesessen und um mich geweint hätte, dabei jegliche Behandlung verweigernd…MIR würde das einen gewissen Hinweis geben. Schlaf gut.“

 

ENDE

7.1.09 19:38





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