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Der kleine Zauberer (F/R)

Der kleine Zauberer

Titel: Der kleine Zauberer

Pairing: Farin/Rod

Rating: Nc-17

Warnings: Bondage (aber wahrscheinlich nicht so, wie ihr denkt^^), PWP

Notes: Tja…das schwebt mir bereits seit einiger Zeit im Kopf herum. Ich hoffe es gefällt euch, wenn ja, dann kommentiert bitte!

 

Gewidmet: Dem kleinen P4e-chen, das mich dazu angehalten hat, diese Fic niederzuschreiben und die mich jedes Mal wieder aufs Neue inspiriert.

 

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„Ich hasse dich.“ Waren die, nicht grade einladenden Worte, die Farin entgegen schallten, als er den kleinen Umkleideraum betrat.

 

Verwundert sah er sich um. „Da sind schon wieder diese Stimmen! Oh Gott, nicht schon wieder! Was wollt ihr dieses Mal?“

 

„Ich bin hier, du Blödmann. Und ich hasse dich immer noch.“ Er trat weiter in den Raum und erblickte endlich den offensichtlich schlecht gelaunten Rodrigo.

 

Er ging auf ihn zu. „Du hasst mich? Das hörte sich heute Morgen aber ganz anders an…“

 

Rod funkelte ihn an.

 

„Sag mal…ich find das ja nett, dass du dich mir hier so einladend präsentierst…aber, warum bist du an die Heizung gekettet? Hätte der Tisch es nicht auch getan?“

 

„Du Arschloch! Du bist an allem Schuld!“ Rod trat nach Farin.

 

Dieser war jetzt ehrlich verwirrt. „Ich? Warum denn? Was hab ich denn gemacht? Oder hab ich was nicht gemacht? Hab ich irgendwas vergessen?“ Er sah auf die Uhr.

 

„Du hast doch heute gar nicht Geburtstag?“

 

„Darum geht es ja auch gar nicht! Hättest DU Bela nicht diesen verblödeten Kasten geschenkt, säße ich jetzt nicht in der Scheiße!“

 

„Welcher Kasten?“ Rod nickte nach links, Farin folgte seinem Blick und verstand ganz plötzlich.

 

„Ach der! Was kann ich denn dafür, dass Bela den ausprobieren wollte?“

 

Er zog den Kasten näher und besah sich den Deckel. Dunkler Hintergrund, mit grellen, orangefarbenen Buchstaben war der Schriftzug <i>‚Der kleine Zauberer’</i> draufgeschrieben. Darunter sah man einen fröhlich lachenden, sehr dicken Jungen mit spitzem Hut, Plastik-Zauberstab und blauem Umhang.

 

„Warum musstest du Bela ausgerechnet den schenken? Hätte es ’Der kleine Chemiker’ nicht auch getan?“

 

„Hätte ich ihm den geschenkt, wärst du jetzt nur noch ein Häuflein Asche. Sei mir dankbar.“

 

Damit hatte er anscheinend einen empfindlichen Nerv getroffen.

 

„Dankbar? DANKBAR!?! Ich sitze hier seit 2 ½ Stunden an die Heizung gekettet, ohne Zigarette, vollkommen allein und du sagst, ich soll dir dankbar sein??? Dafür schläfst du die nächsten 8 Jahre auf der Couch!“

 

Farin ignorierte die für ihn unwichtigen Teile von Rodrigos kleinem Ausbruch.

 

„Apropos: Wo ist unser kleiner Zauberer denn eigentlich?“

 

„Der ist auf dem Weg zum nächsten Spielwarengeschäft und kauft einen neuen Schlüssel.“

 

„Du hast Bela alleine in ein Spielwarengeschäft gelassen? Den sehen wir so schnell nicht wieder…“

 

Es herrschte kurze Stille, die Farin dazu nutze, sich bequemer vor Rodrigo niederzulassen.

 

„Was machst du da?“

„Ich mach es mir gemütlich, siehst du doch.“

„Warum?“

„Na, ich lass dich hier doch nicht einfach so allein…dann wäre ich ja ein schöner Lover…“

 

Rod sah verschämt zu Boden. Im Grunde tat es ihm bereits wieder Leid, dass er Jan so angeschnauzt hatte. Dieser konnte, eigentlich, ja nicht wirklich etwas dafür. Rod hatte schließlich nicht schnell genug ‚Nein!’ geschrien, als Bela ihn gefragt hatte, ob er ihm bei einem Zaubertrick helfen würde.

 

„…Du, Jan…?“ Farin sah lächelnd auf. Er erkannte am Ton, dass Rodrigo ein mächtig schlechtes Gewissen hatte.

 

„Was denn, Darling?“

 

„…Kannst du mir eine Zigarette anmachen?“

 

„Klar.“ Nichts passierte.

 

„Machst du es auch?“

 

„Eigentlich ist das doch die perfekte Gelegenheit, mit dem Rauchen aufzuhören…“

 

„Jan…!“

 

„Ehrlich jetzt…hast du noch nicht drüber nachgedacht?“

 

„Jan…bitte! Nicht jetzt!“

 

Farin seufzte, grinste dabei aber von einem Ohr zum Anderen. Er schob sich näher an Rod ran und fischte eine Zigarette aus dessen Hemdtasche.

 

„Hast du ein Feuerzeug?“

 

„…Hinten…links…“ Rod wurde rot, als Farin noch näher kam, sich richtiggehend an ihn presste und an Rodrigos Hintern griff um nach dem Feuerzeug zu suchen. Rod schloss die Augen und lehnte das Gesicht, so weit es ging, an Jans Hals, um diesen wunderbaren Duft, den sein Geliebter aussendete, tief einatmen zu können.

 

Wie jedes Mal fühlte er sich sofort benebelt. „…Rodrigo…“

 

„Jan…“ hauchte er gegen dessen Hals.

 

„Rodrigo…!“

 

Rod schrak zurück und blickte verwirrt in Jans schelmisch grinsendes Gesicht.

 

„…Was…?“

 

„Hinten links ist kein Feuerzeug…“

 

„Dann hinten rechts…“

 

„Das scheint dir ja zu gefallen…“ Er spürte wieder die Hände und dann setzte sich Jan auch schon zurück und hielt sein Feuerzeug in der Hand.

 

Er steckte Rodrigo die Zigarette zwischen die Lippen, sah diesen dabei tadelnd an und entzündete die Zigarette.

 

Rod nahm einen, Farins Geschmack nach, sehr, sehr, zu tiefen Zug. Sofort entspannte sich sein Gesicht.

 

„Ah…das tut gut.“

 

„Ich finde das wirklich nicht gut, dass du rauchst. Du hast mit deiner Arbeit schon Stress, du betätigst dich nicht sportlich und wenn ich nicht da wäre, würdest du dich nur von Junk Food ernähren.“

 

„Ja, Mamá.“

 

Nach recht kurzer Zeit, voller Schweigen, war die Zigarette aufgeraucht.

 

„Jan, tut mir leid. Wirklich, aber…aber…“

 

„Ist schon gut. Ist ja dein Leben, ich mach mir halt nur Sorgen um dich. Vergiss das nicht.“

 

Rod wollte etwas darauf erwidern, er wollte sagen, dass er sich auch jedes Mal verdammte Sorgen machte, wenn Jan mal eben so in Urlaub fuhr. Oder wenn er seine Motorradtouren machte.

 

Aber er sagte es nicht, denn Jan ließ ihm gar keine Gelegenheit dazu.

 

Urplötzlich lag seine Hand in Rods Schoß und drückte zu. Rod zog erschrocken die Luft ein und verschluckte sich prompt.

 

„Was machst du da?“

 

„Ist das nicht offensichtlich? Oder offenspürlich, nur gibt es das Wort nicht, was es zu einem Neologismus macht…“

 

„Jan, lass das!“

 

„Wieso? Es gefällt dir doch?“

 

„Wenn jetzt jemand reinkommt!“

 

„Bela braucht noch mindestens eine Stunde, bevor er wiederkommt. Das ist genügend Zeit…“ Er machte sich mit der anderen Hand an Rodrigos Hemdknöpfen zu schaffen.

 

„Wenn einer von der Crew…Ach du…heilige…“

 

„Schön das Mäulchen geschlossen halten, Roddi…“

 

„Ich will das nicht…Jan…“

 

Und Jan hörte tatsächlich auf. Er musterte Rodrigo lüstern.

 

Rods Augen waren glasig, seine Wangen bereits gerötet. Das Hemd war inzwischen offen und gab eine schöne Sicht auf Rodrigos Oberkörper, der sich bereits durch schwere Atemzüge schnell hob und senkte.

 

Und weiter unten sah man dann die nicht zu übersehende Beule in der inzwischen ganz bestimmt mörderisch unbequemen Lederhose.

 

„Du willst also tatsächlich, dass ich dich hier so zurücklasse? Damit, der nächste, der reinkommt, sich nicht beherrschen kann und dich einfach so durchvögelt? Das ich nicht lache…“

 

„Deswegen machst du es? Ich würde das schon wieder hinkriegen!“

 

Jan betrachtete ihn eine Weile.

 

„Weißt du, was das Schlimme ist? Du würdest es wahrscheinlich tatsächlich schaffen, die hier, “ seine Finger strichen über Rodrigos verdeckte Erregung. Rod biss sich auf die Unterlippe und keuchte verhalten.

 

„durch reine Willenskraft wieder zum Verschwinden zu bringen…und das kann ich leider nicht zulassen…“

 

Rod stöhnte laut auf und schrak sofort zusammen und blickte gehetzt zur Tür. Jan hatte seine Hose geöffnet und, wenn auch mit einigen Schwierigkeiten, heruntergezogen. Sein vollkommen erregtes Glied sprang förmlich auf, als das einengende Leder verschwand, was Rod beschämt und Jan grinsend zur Kenntnis nahm.

 

„Na, das ist doch mal ne Begrüßung…hallo mein kleiner Freund! Hast du mich vermisst?“

 

Er ließ Rodrigos bestem Stück keine Gelegenheit zur Antwort, die wahrscheinlich auch nie gekommen wäre, sondern umfasste es sofort mit einer Hand und begann, fest daran zu reiben.

 

„…Ah…!“

 

Rod hörte förmlich, wie sein Widerstand mit einem letzten Fiepen abstarb. Er konnte Jan nie widerstehen.

 

Dieser grinste ihn gierig an und verschloss seine Lippen mit den eigenen, drückte seine Zunge sofort zwischen Rods Lippen hindurch und wurde von Rodrigos in einen heißen Zungenkampf verwickelt.

 

Seine Hand begann, hastig die eigene Hose zu öffnen und herunterzuziehen. Seine andere Hand verließ ihren Platz an Rods Glied um der einen damit zu helfen und schließlich landete die Hose in Jans Kniekehlen. Rodrigos Hose wurde rasch und nicht besonders vorsichtig heruntergezogen, bis ein Bein frei war und sie nur noch am Schuh des Anderen hing.

 

Jan rutschte näher an Rodrigo heran und während er das tat, drückten seine Lippen Rods immer gieriger nach hinten, bis Rods Hinterkopf mit einem ‚Klonk’ an den Heizkörper stieß.

 

Rod spürte, wie seine Hüften auf Jans Oberschenkel gezogen wurden und konnte sich einen Biss in Jans Unterlippe nicht verkneifen. Er begann sofort damit, sein Becken gegen Jans Bauch zu stoßen.

 

Schließlich brach Jan den Kuss und sah sich hastig um. „Hast du was dabei?“ „Nein! Ist egal!“

 

„Ich will dir nicht wehtun…!“ Er machte Anstalten, wieder nach hinten zu rutschen.

 

Jetzt verlor Rod die Geduld. Er schlang seine Beine fest um Jans Taille und zog nah an sich heran.

 

„Fick mich, du gottverdammter Hurensohn!“ schrie er ihm beinahe entgegen und presste seine Lippen wieder auf die des Blonden.

 

Dieser sah ihn während des Kusses zweifelnd in die Augen und Rod erwiderte den Blick befehlend.

 

Schließlich gab Jan nach, hob Rods Hüften an und drang mit einem schnellen Stoß ihn diesen ein. Rod warf den Kopf in den Nacken und schrie triumphierend auf.

 

Jan bewegte sich nicht, wollte ihm eine Möglichkeit geben, sich daran zu gewöhnen. Rod hatte, kurze Zeit, Geduld mit seinem Lover. Aber diese währte nicht allzu lange.

 

„Mach endlich, Jan!“

 

Jan stieß wieder zu. „Härter!“

 

„Wenn du unbedingt willst…!“ Jan ließ sich von Rodrigos Wolllust anstecken und umklammerte seine Hüften fest mit den Händen und stieß immer wieder in Rod, nur auf sein eigenes Vergnügen bedacht.

 

Rodrigo hatte bereits früh damit begonnen, sich im selben Rhythmus, in dem Jan in ihn stieß, diesem entgegenzudrücken.

Inzwischen waren sie beide schweißnass und stöhnten laut und hemmungslos.

 

Jan spürte seinen eigenen Orgasmus kommen, wollte aber erst noch sehen, wie Rod sich nicht mehr beherrschen konnte und kommen würde.

 

Er schloss seine Hand wieder um dessen Glied und drückte beinahe brutal zu.

 

Rod stöhnte laut auf und Jan spürte seinen Samen gegen seine Bauchdecke schießen. Jetzt, wo er erreicht hatte, was er wollte, ließ auch er sich fallen und ergoss sich in Rodrigo.

 

Er sackte nach vorne und lag auf Rod, mit dem Gesicht in dessen nassen Hals.

 

Beide atmeten schwer und beruhigten sich nur langsam. Nach einer Weile richtete Jan sich auf und zog sich aus Rodrigo zurück. Rod lag noch immer mit geschlossenen Augen da und schien noch nicht wirklich in die Realität zurückgefunden zu haben.

 

Farin wischte den Samen von sich und Rod und zog sich wieder an, bevor er begann, Rod wieder herzurichten.

 

Als er fertig war, setzte er sich schwerfällig neben seine Geliebten, der sich sofort, so gut es ging, an ihn kuschelte. Niemand, dachte Jan lächelnd, würde darauf kommen, dass dieses verschmuste kleine Kätzchen hier eben grad noch ein sexsüchtiger Tiger war.

 

Und das war gut so. Jan teilte nämlich nicht.

 

Es war wieder einmal still, aber dieses Mal war es eine gemeinsame, glückliche Stille.

 

„Okay…“ meinte Rod schließlich keuchend, „ich vergebe dir.“

 

„Was?“

 

„Dass du Bela diesen vermaledeiten Kasten gekauft hast…“

 

Ende

 

Ich hoffe, es hat euch gefallen!

20.1.09 21:47





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