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Beweis (F/R)

Beweis

Titel: Beweis
Pairing: Farin/Rod
Rating: NC-17
Warnings: Lemon, First Time, SAP

Notes: Ich…schreibe seit fast drei Monaten an dieser Fic. Endlich hab ich es geschafft sie zu Ende zu bringen, auch wenn sie mir nicht wirklich gefällt.

Sie ist ganz okay aber…na ja.

Bitte kommentiert!!!



„Was?!?“ Farin starrte fassungslos auf Rod, der nervös vor ihm stand. Rod, sein Bassist, der ihn mitten in der spanischen Ferienpampa aufgespürt hatte und nun mit einer Reisetasche um die Schulter vor ihm stand. Rod, der ihm gerade seine Liebe gestanden hatte und ihn jetzt mit großen, unsicheren Augen ansah.

„Ich liebe dich.“ Es erfolgte keine weitere Reaktion Farins und Rod wollte sich bereits umdrehen, als er plötzlich am Arm gepackt und in eine leere, dunkle Seitengasse gezerrt wurde.

Dort angekommen wurde ihm als erstes eine schallende Ohrfeige verpasst, die Rod kommentarlos hinnahm.

Er hatte sie verdient.

„Was soll der Quatsch, Rod? Plötzlich liebst du mich auch?“ zischte Farin mit wütenden Augen. Rod zuckte zusammen. Ein Teil in ihm hatte zwar gewusst, dass Farin so oder ähnlich reagieren würde, aber er hatte trotzdem auf etwas anderes gehofft.

Farin hatte aber eigentlich allen Grund, skeptisch zu sein. Schließlich hatte er sich dieselbe Blöße bereits einmal vor Rod gegeben und dieser hatte abgelehnt.

Vehement.

So senkte Rod nur den Kopf und wartete auf die nächste Reaktion Farins, die wahrscheinlich noch schmerzhafter sein würde. Aber mit der Reaktion, die dann endlich folgte hatte er nicht gerechnet.

Seine Reisetasche wurde von seiner Schulter gezogen und landete im Straßenstaub und er selbst wurde auf die Knie gedrückt. Als Rod sich endlich traute den Kopf wieder zu heben, starrte er direkt auf Farins Lendenregion, wo die schlanken Hände des Gitarristen bereits damit beschäftigt waren, seine Hose zu öffnen.

„Beweis es mir.“ Rod schluckte und sah hoch in Farins berechnende Augen. „Hier?“ Farin schnaubte nur und machte sich bereit sich wieder anzuziehen, als Rod verstand, dass das hier ein Test war und er ihn mit dieser Antwort so eben verpatzt hatte.

Also fischte er Farin aus dessen Hose, öffnete den Mund und lehnte sich schnell nach vorne. Obwohl er das noch nie zuvor gemacht hatte, ließ er Farins Glied in seinen Mund gleiten, fuhr mit der Zunge an der Unterseite entlang und tat sein verdammt bestes um es für Farin so angenehm wie möglich zu machen.

Nach kurzer Zeit spürte er, wie sich zwei Hände nicht übermäßig sanft in seinen Haaren vergruben und seinen Kopf vor und zurück dirigierten. Rod ließ es sich gefallen, auch, als Farin immer härter und tiefer zustieß und er kaum noch Luft bekam.

Schließlich schmeckte er Farins heißen Erguss in seinem Mund und schluckte, soweit er konnte, alles herunter, was sich als sehr schwierig erwies, denn seine Kehle schmerzte von den Stößen und die salzige Flüssigkeit machte das nicht besser.

Rod hatte noch nicht einmal genug Zeit sich aufzurappeln und seine Tasche wieder zu greifen als Farin bereits halb aus der Gasse verschwunden war.

„Komm mit.“

Sie gingen schweigend zu Farins Hotel und als sie auf seinem Zimmer angekommen waren, schloss Farin ab. Er lehnte sich gegen die Tür und blickte auf Rod, der sich nicht umdrehte, sondern stumm aus dem Fenster sah. Das Zittern konnte er aber nicht unterdrücken. Rod bewegte sich kein Stück, er nahm nicht einmal die Reisetasche ab.

„Du kannst die Tasche ablegen.“

Keine Antwort, aber Rod nahm sie sofort ab. Farin ging langsam auf den Bassisten zu und als er direkt hinter ihm stand konnte er sehen, wie sich Rods Rückenmuskeln vor lauter Anstrengung, sich nicht umzudrehen, sich wenn möglich überhaupt nicht zu bewegen, anspannten.

Farin lehnte sich nach vorne, bis seine Lippen nur wenige Zentimeter von Rods Ohr entfernt waren. „Warum bist du hier?“ Ein Zittern. „Das…das habe ich dir doch schon gesagt.“

Farins Finger vergruben sich unendlich langsam in Rods Haaren und schließlich zogen sie seinen Kopf ruckartig ein Stück zurück.
„Lüg mich nicht an. Warum bist du hier? “
Rod blinzelte mehrmals um die Tränen, die sich durch den Schmerz, den Farins Hand in seinen Haaren verursachte, gebildet hatten, wegzukriegen. „Ich lüge dich nicht an.“

Ihm wurde der linke Arm auf den Rücken gedreht und obwohl er sich nicht dagegen wehrte, war der Griff fest. Rod ging leicht in die Knie, wurde aber sofort wieder nach oben gezogen.

Es tat weh, es tat sogar ziemlich weh, aber das einzige was Rod von sich hören ließ war ein schmerzerfülltes Keuchen. „Sag die Wahrheit! Warum hast du nicht die zwei Wochen gewartet, bis ich wieder in Deutschland gewesen wäre?“ „Farin, bitte…“ Der Griff wurde noch ein wenig fester und die Stimme senkte sich auf ein kaltes Flüstern herab: „Sag. Es. Mir.“

„Ich…ich konnte es nicht mehr aushalten! Ich musste es dir endlich sagen! Farin, bitte…!“ Beide Hände lösten sich von seinem Körper und er wurde ein wenig grob nach vorne geschubst.

„Zieh dich aus. Und dann aufs Bett mit dir. Auf allen Vieren. “ Die Stimme war vollkommen emotionslos und als Rod den Kopf drehte, sah er dass es mit Farins Gesicht das gleiche war.

Es tat weh, ihn so zu sehen.

Aber er liebte ihn und er wusste, dass er diese Behandlung verdient hatte. Und deshalb tat er, was Farin wollte.


Nun kniete er, nackt, auf dem Bett. Er hatte den Kopf gesenkt, seine Wangen waren rot vor Scham, weil er ihn zwar nicht sehen konnte, aber Farins Blick auf seinem Körper deutlich spürte.

Schließlich, nach qualvollen Minuten des Ausharrens, spürte er Farins ebenfalls nackten Körper hinter sich.

Plötzlich war er noch unsicherer als zuvor.

„Farin, ich…“

Er hatte doch noch nie Sex mit einem Mann gehabt…

„Keinen Mucks. Verstanden?“ Rod erwiderte nichts sondern biss sich nur auf die Lippen. Er zuckte, als Farin in ihn eindrang. Farin hatte eine Menge Gleitgel benutzt, das war zu spüren, aber es war Rods erstes Mal und er war ansonsten nicht vorbereitet.
Es war mehr Schmerz als Freude für ihn. Er spürte wie sich Farin in ihm bewegte und biss noch ein wenig härter auf seine Unterlippe. Seine Finger krallten sich ins Laken und er kniff die Augen fest zusammen.

Er hörte Farin hinter sich keuchen.

Schließlich spürte er, wie der metallisch-bittere Geschmack von Blut seinen Mund erfüllte,
aber er tat nichts. Farin wollte nicht, dass er etwas sagte, also würde er auch nichts sagen. Wie sollte er ihn sonst davon überzeugen können, dass er ihn liebte?

Als Farin einmal aufstöhnte und sich in ihm ergoss, begannen Rods Arme zu zittern und als Farin sich dann auf ihn sinken ließ, knickte er ein. Rod lag einfach nur da, mit dem Gesicht im Kissen, das seine Tränen aufsaugte und zitterte unter Farin.

Aber dieser schlang seine Arme um Rods Hüften, drückte ihn an seinen muskulösen Oberkörper und atmete stoßweise gegen Rods Schultern und obwohl Rod kalt war und er Schmerzen hatte, wollte er diesen Augenblick nicht missen.

Nach einer Weile setzte Farin sich auf und drehte Rod auf den Rücken. Er hob beide Augenbrauen, als er die aufgebissene Lippe sah: „Was sollte das?“

Rod sah ihn nur an.

Farin erkannte seinen Fehler und stellte die Frage noch einmal: „Du kannst wieder reden, also, was sollte das?“
„Ich…ich hätte sonst nicht still sein können…und das wolltest du doch…“ Farin seufzte. Rod war unsicher. Was hatte er jetzt falsch gemacht? „Verzeihung…“

Farin stand auf und zog sich wieder an. „Ich gehe spazieren. Mach, was du willst, aber verlass das Hotelzimmer nicht.“ Damit war er auch schon aus der Tür.

Rod starrte eine Weile an die Decke, bevor auch er aufstand, was sich als dumme Idee erwies, denn seine ganze untere Körperhälfte schmerzte. Er zog sich die Shorts wieder an, bevor er sich zurück ins Bett legte, sich in die Decke einkuschelte, die, genau wie das Kissen bereits so sehr nach Farin duftete und leise weinte.

Farin hasste ihn. Das war aber auch klar. Rod hatte ja selber Schuld daran.

Sollte er wieder gehen?

Nein.

Er würde bleiben. Auch wenn es hoffnungslos war, dass Farin ihn jemals wieder lieben könnte.

Nach einer Weile stand er dann doch wieder auf und ging ins Badezimmer um zu duschen. Rod stand solange unter dem Wasser, bis dieses bereits wieder kalt war und selbst dann stand er noch lange unter dem Strahl. Erst, als er vollkommen ausgekühlt war, bemerkte er es überhaupt und stieg aus der Dusche. Er schlang ein Handtuch um seine Hüften und legte eines
um seine Schultern, trocknete sich aber nicht ab sondern legte sich wieder aufs Bett und fiel nach einiger Zeit in einen unruhigen Schlaf.


Farin wiederum schlenderte tief in Gedanken versunken durch die Stadt.
Rod war zu ihm gekommen, einfach so, ohne jede Ankündigung. Er hatte ihm gesagt, dass er ihn liebte und obwohl Farin es offensichtlich gemacht hatte, dass er ihm nicht glaubte und ihn wie den letzten Dreck behandelt hatte, war er geblieben.

Also liebte Rod ihn wirklich?

Musste wohl so sein, sonst hätte er nicht zugelassen, dass Farin all das mit ihm machte.

Bei diesem Gedanken schlich sich ein leises Lächeln auf Farins Lippen. Es wurde größer und breiter und schließlich strahlte Farin über das ganze Gesicht.

Rod liebte ihn! Wirklich und wahrhaftig!

Dann erlosch das Grinsen wieder. Aber so wie er ihn behandelt hatte…er musste sich bei ihm entschuldigen. Sofort und auf der Stelle.

Und dann konnten sie, vielleicht, glücklich zusammen sein.

So schnell er konnte, steuerte Farin wieder auf das Hotel zu.

Als er endlich wieder an seinem Zimmer angekommen war, atmete er noch ein Mal tief durch, bevor er aufschloss und hineinging.

Drinnen sah er dann auf einen schlafenden Rod, der sich leicht zusammengerollt hatte.

Farin sah sanft lächelnd auf den Chilenen hinunter. Rod wirkte verletzlich und ziemlich hilflos, wie er da lag, obwohl, eigentlich sah er schon so aus, seit er hier angekommen war.

Der Ältere setzte sich neben ihn auf das Bett und strich mit einer Hand über den Oberarm, zog aber, aufgrund der Kälte, die von diesem ausging, die Augenbrauen hoch. Er legte auch noch seine andere Hand auf Rods Körper und seine Augenbrauen wanderten noch höher, bis sie beinahe an seinem Haaransatz angekommen waren. Er beugte sich ein bisschen herunter um ihn Rods Gesicht zu blicken und was er da sah, gefiel ihm gar nicht, denn Rods Lippen hatten bereits eine leichte Blaufärbung angenommen.

„Hey…“ Mit einem Ruck wachte Rod auf und schob sich hoch in eine sitzende Position.

„Farin…“ er senkte den Blick.
Farin verzog das Gesicht. Hatte er das angerichtet?

Er strich mit den Händen inzwischen an Rods Armen entlang und erzeugte so ein wenig Wärme. „Hat dich das alles so aufgewühlt?“ fragte er leise und rutschte dann weiter auf das Bett, hinter den unsicheren Rod und zog ihn an seinen warmen Körper.

„Aber keine Sorge…ich sorge dafür, dass dir wieder schön warm wird…“ Er drehte Rods Kopf zu sich und legte seine Lippen auf die des Anderen.

Rod spürte, wie ihm tatsächlich bereits etwas wärmer war, die Lippen Farins brannten beinahe schmerzlich auf seinen eigenen, aber er war weit davon entfernt, etwas dagegen zu tun. Eine warme, schlanke Hand strich über seinen Oberkörper und wanderte weiter nach unten, bis sie schließlich unter das Handtuch schlich und sein Glied umfasste. Rod keuchte auf und Farins Zunge schlüpfte in seinen Mund. Dort begann sie die andere anzustupsen und Rod fing nach einer Weile an zögerlich, aber immerhin, mitzumachen. Er schloss die Augen, Farins Hand machte ihre Sache so gut…
Schließlich löste Farin den Kuss wieder. Er blickte Rod an und drückte ihn langsam hinunter, auf das Bett.

Rod sah ihn beinahe ängstlich an, war sich nicht sicher, was jetzt folgen würde. Farin rutschte nach unten und als er Rods Glied in den Mund nahm, erstarrte dieser und sackte dann, ohne jegliche Kraft mehr, in sich zusammen.

Von Kälte konnte keine Rede mehr sein, sein ganzer Körper schien in Flammen zu stehen und Rod keuchte immer wieder den Namen des Mannes, der dafür verantwortlich war: „Farin…Farin…Farin…“

Nach kurzer Zeit kam Rod, mit einem erstickten „Gott…“ auf den Lippen. Farin rutschte wieder nach oben und nahm den verwirrten Rod in seine Arme.

„Ist dir immer noch kalt?“ Ein leichtes Kopfschütteln. Farin holte tief Luft.

„Rod…ich liebe dich. Es tut mir so leid, wie ich dich behandelt habe...“

Rods Kopf schoss nach oben und er sah Farin ungläubig an. „Du…du liebst mich? Ich hab das nicht kaputtgemacht?“

Farin küsste ihn erneut. „Dich trifft schon Mal überhaupt keine Schuld…ich hab mich wie ein absolutes Arschloch verhalten…“

Rod blickte ihn an. „Ich…ich dachte du hasst mich...“ „Wie könnte ich?“

Farin sah in Rods dunkle Augen und versuchte ihm, alleine mit seinem Blick klarzumachen, dass er es ernst meinte, dass er Rod liebte und das es ihm Leid tat, wie er ihn behandelt hatte.

Rod erwiderte seinen Blick und dann, ganz vorsichtig, legte er eine Hand auf Farins Wange.

„Du…liebst mich.“ Er beugte sich vor und gab Farin einen schüchternen Kuss auf die Lippen, nur ganz kurz, bevor er sich wieder zurücklehnte und Jan ansah.

„Natürlich tue ich das. Und du?“
Rod lächelte sanft.

„Ich liebe dich mehr als mein Leben…“

ENDE

20.1.09 21:45





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